Bürgermeisterkandidat besucht Christuskirche

Bürgermeisterkandidat besucht Christuskirche

Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten René Röspel und dem zuständigen SPD-Ratskandidaten Ralf Bosselmann hat der Schwelmer Bürgermeisterkandidat Stephan Langhard die Christuskirche besucht. Bei der Gemeinde informierte er sich über den Stand der aufwendigen Sanierungsarbeiten des Schwelmer Wahrzeichens.

Die zwischen 1842 und 1849 errichtete Kirche prägt das Schwelmer Stadtbild und ist das Herz der Schwelmer Altstadt. „Ich bin tief beeindruckt von der Professionalität der Umsetzung. Mir war nicht klar, wie viel Arbeit in der Sanierung unseres Wahrzeichens steckt“, sagte der Schwelmer Bürgermeisterkandidat Stephan Langhard.

Die Delegation erfuhr von den engagierten Gemeindegliedern und dem Architekten, wie der Südturm stabilisiert und saniert wird. So wurden rund um den Turm bereits 60 Löcher in den Boden gebohrt, in die Beton injiziert wurde, nachdem Lehm ausgespült wurde. Tatsächlich scheint der Untergrund einer der Hauptgründe für die Spannungen im Bauwerk zu sein: Das Gotteshaus steht auf Schwelmer Massenkalk, der dafür bekannt ist, durch kohlensäurehaltiges Sickerwasser ausgelaugt und zersetzt zu werden. Die entstehenden Hohlräume füllen sich anschließend mit Schwemmlehm und bilden so einen instabilen Untergrund. Durch die neuen unterirdischen Betonsäulen wird eine neue feste Verbindung zwischen Turnfundament und Boden hergestellt.

Als nächstes wird der Südturm dann noch durch lange, ins Mauerwerk eingebrachte Stangen weiter stabilisiert, bevor die Fassade des Turm fachgerecht saniert werden kann. Anschließend gehen die Arbeiten am Nordturm und der besonders betroffenen Westfassade weiter. Insgesamt – so die Schätzung – werden die Arbeiten mindestens fünf Jahre dauern. Finanziert werden sie durch Förderprogramme für Denkmalschutz und Spenden. „Die hohe Spendenbereitschaft der Schwelmerinnen und Schwelmer zeigt, wie wichtig ihnen die Christuskirche ist. Als Bürgermeister werde ich die tolle Arbeit der engagierten Gemeinde selbstverständlich aktiv unterstützen“, so Langhard.

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